Ob zum Frühstück oder Dessert, Granola passt immer. Es ist gesund und echt einfach zum selber machen! Ich mag es am liebsten mit knackigen groben Vollkorn-Haferflocken und möglichst wenig Zutaten und natürlich verwende ich keinen Zucker, im besten Fall Honig, aber ist mir eigentlich auch schon zu süss. Ich habe dir hier ein paar der Lieblingsgranolas meiner Familie als .pdf Rezept oder als Filmchen auf unserem youtube Kanal …

Für Granola verwendet man in der Regel Haferflocken. Diese sind sehr glutenarm und äusserst Nährstoffreich und wenn ich mich für ein Getreide entscheiden müsste, dann wäre es auf jeden Fall der Hafer. Weshalb sind Haferflocken gesund? Weil sie eine Menge an B Vitaminen (B1/B2/B5/B6/B9=Folsäure), Vitamin E, Vitamin H=Biotin, Vitamin K, Eisen, Zink, Kupfer, Mangan, Magnesium, Phosphor, Kalium Calcium, enthalten. Ausserdem sind sie sehr eiweiss- und ballaststoffreich (davon ein hoher Anteil an Beta-Glucan*).

Haferflocken zum Frühstück sind einfach genial, weil sie so richtig lange satt halten und den Blutzuckerspiegel nur langsam steigen lassen.

*Beta-Glucan ist ein löslicher Ballaststoff, der Flüssigkeit binden kann, wodurch im Magen-Darm-Trakt ein Film gebildet wird, der einerseits die Darmschleimhaut schützt und anderseits für einen verlangsamten Nährstoffabbau sorgt. Dies wiederum wirkt sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus, was für allem bei Diabetes 2 spannend ist …

Wer bei Haferflocken an krank im Bett und Haferschleim denkt, der muss dringendst Granola oder Overnight Oates oder Porridge (es gibt auch leckeren Haferschleim;)  ausprobieren. Es gibt eine Menge feiner Gerichte und Rezepte mit Haferflocken – gib ihnen eine Chance!