Ganz daneben ist der Gedanke nicht, weil:

Spinat enthält Nitrat, welches im Körper zur Produktion von Stickstoff (NO) gebraucht wird. Dabei handelt es sich um einen Botenstoff, der einerseits die Blutgefäße erweitert und so den Blutdruck senkt oder die Durchblutung eines Gewebes verstärkt. Anderseits aber auch die Mitochondrienfunktion verbessert.

Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zellen, welche unter Sauerstoffverbrauch die energiereiche Verbindung ATP erzeugen, die dann für die Muskelarbeit und andere Energie verbrauchenden Prozesse zur Verfügung stehen. Das bedeutet, je mehr Mitochondrien, desto mehr Leistung, desto mehr Mukis!

Was aber definitiv nicht stimmt, ist die noch immer verbreitete Meinung, Spinat enthalte viel Eisen. Offenbar soll es sich um einen Schreibfehler handeln, der viele Jahre lang nicht hinterfragt wurde. Bei einer Datenübertragung sollen aus 2.9 mg plötzlich 29mg geworden sein. Tatsächlich enthält Spinat aber doch immerhin zwischen 3 und 4mg Eisen. Leider aber auch Oxalsäure, welche die Aufnahme hemmt, d.h. nur ein kleiner Teil des Eisens kann im Körper verwertet werden.

Spinat besteht aus 90% Wasser und von den lediglich 3.6gr. Kohlenhydraten (auf 10o gr. Spinat)  ein grosser Teil aus den wichtigen Ballaststoffen. Ausserdem:

  • Carotinoide, welche der Körper in Vitamin A umwandeln kann,
  • Vitamin C, K1, Eisen, Calcium und Folsäure

Spinat enhält auch zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe, die wertvoll sind für die

  • Augen- und Herzgesundheit

Vorsicht ist geboten bei Menschen, die zu Nierensteinen neigen und/oder blutverdünnende Mittel einnehmen. Die Verbindung von Calcium und der Oxalsäure beinhaltet ein erhöhtes Risiko zur Bildung von Nierensteinen. Das Vitamin K kann die Wirkung von Blutverdünnern einschränken.