Der griechischen Sage nach hat sich Hades in die Nymphe Minthe verliebt. Als seine Frau Persephone dahinterkam, hat sie die hübsche Minthe in eine Pflanze verzaubert, nämlich in die Minze. Damit hat sie eine anregende, erfrischende Heilpflanze geschaffen, die mittlerweile nicht nur im orientalischen Essen, sondern auch bei uns immer mehr Einzug in die Küche hält.

Was lernen wir daraus? Aus Seitensprüngen entsteht Neues, Erfrischendes und Heilsames 😉

Die Pfefferminze wirkt besonders gut bei Verdauungsstörungen, Blähungen und bei Entzüdungen der Magenschleimhaut. Bei Bauchkrämpfen, verursacht durch die Gallenblase, fördert die Pfefferminze die Produktion von Gallensäften und sorgt für einen verbesserten Abfluss. Aber auch bei Erkrankungen der Atemwege ist die Pfefferminze eine gute Wahl. Der hohe Anteil an Menthol wirkt nämlich schleimlösend und sorgt für schnelle Besserung bei verstopfter Nase, Bronchitis, Sinusitis oder Husten.

Da die Pfefferminze  antibakterielle Wirkungen hat, kann sie das Wachstum von Bakterien wie Helicobacter pylori stoppen und Keime töten, was besonders praktisch bei Mundgeruch ist.

Pefferminzöl eignet sich sehr gut zum Einreiben bei Kopfweh, Muskelschmerzen und Juckreiz, da es kühlend und schmerzlindernd wirkt. Dies, weil einerseits die Bildung von Serotonin gehemmt wird und dadurch das Schmerzempfinden nachlässt und anderseits wird die Durchblutung angeregt und somit steigt die Sauerstoffversorgung im Gehirn.

Viele schwören bei unreiner Haut und Rötungen auf Pfefferminzöl. Pfefferminze gleicht den pH-Wert der Haut aus. Das heisst, das Gleichgewicht der Haut kann wieder hergestellt und Hautirritationen verringert werden.

Wer Protonenpumpenhemmer (Antazida) einnimmt, sollte vorsichtig mit der Einnahme von Pfefferminze sein. Pfefferminzöl nie auf offene Wunden und: Bei Kleinkindern und Babys ist grösste Vorsicht geboten, da der Mentholgehalt für diese viel zu stark ist, was zu Atemproblemen und beim Öl zu starken Augenreizungen führen kann.