„Das macht mich fertig, ich bin total im Stress, den halt ich nicht mehr aus, ich krieg die Krise …“ Es braucht nicht viel Phantasie, sich vorzustellen, was mit uns passiert wenn wir solche Gedanken pflegen. Es liegt aber nicht an anderen Menschen oder an der Situation, wie wir uns fühlen, sondern vielmehr daran wie wir diese beurteilen. Wie wäre es, bei einer Situation die normalerweise schlechte Gefühle hervorruft, kurz innezuhalten und zu überlegen:

  • was genau ärgert oder stresst mich jetzt?
  • kann ich im Moment etwas daran ändern oder verbessern?
  • was ist, wenn ich die Perspektive wechsle?
  • gibt es eine positive Seite an diesem Problem?
  • brauche ich Hilfe? wer könnte mir helfen?

Die Idee ist, sich die richtigen Fragen zu stellen, um aus der negativen Gedankenspirale herauszukommen. Das ist nicht immer einfach, gut wäre schon mal es zu merken, wenn du grad kurz davor stehst dich wieder mal selbst runter zu ziehen. Je mehr du dich achtest – desto bewusster kannst du damit umgehen. Ich persönliche versuche es auch immer mal wieder mit Lächeln. Manchmal zwinge ich mir richtig ein Lächeln ab, so lange bis ich mich besser fühle – das funktioniert im Fall, echt wahr!

Oder lachen, das ist auch gut. Wir nehmen uns eh viel zu ernst. Lachen befreit doch total, sogar wenn du über dich selber lachst. Manchmal sieht man die Situationskomik einfach nicht oder erst im Nachhinein, aber wenn man einen Moment innehält und nicht grad lospfuttert oder -jammert, dann gibts vielleicht auch was zum Lachen.