Wann hast du zuletzt eine Birne gegessen? Vielleicht geht es nur mir so, aber irgendwie stehen Birnen bei mir nicht auf dem Plan. Obwohl ich sie eigentlich sehr gerne mag und sie richtig viele positive Eigenschaften aufweist. Und die Birnenwähe gehört sogar zu meinen Lieblingswähen.

Also nun kommt der Herbst und damit die Birnen auf den Plan;).

Was macht die Birne so besonders? Zum einen ist sie reich an Ballaststoffen. Diese sind gut für unsere Verdauung und reduzieren den Anteil an Gallensäure im Darm. Des weiteren enthält die Birne viel Kalium, welches die Gefässe erweitert und somit wirksam für die Herzgesundheit ist. Kalium ist auch ein wichtiger Mineralstoff für die Muskeltätigkeit und reguliert den Blutdruck. Bessere Blutdruckwerte wiederum verringern das Risiko an einer Herzkrankheit, Arteriosklerose oder einem Schlaganfall zu erleiden. Ach ja und Kalium sorgt auch für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt im Körper.

Birnen sind auch prima für unser Immunsystem, denn sie enthalten viel Vitamin C und Zink, Vitamin A, Kupfer, Jod, Magnesium und Phosphor.  Und die B-Vitamine sorgen nebenbei auch noch für good mood.

Birnen sind leicht verdaulich, sie enthalten nur wenig Fruchtsäure und eignen sich somit auch gut für Babys und bei Magenproblemen.

Wirklich interessant ist aber das enthaltene Bor. Bor ist ein Spurenelement, das zur Bildung der Hormone gebraucht wird. Es wird immer häufiger eingesetzt bei Osteoporose, da es den frühzeitigen Abbau des Östrogens zu hemmen scheint.

Ebenso soll Bor den Verlust von Calcium, Magnesium und Phospor minimieren, welche für den Erhalt der Knochen wichtig sind.

Besonders wirksam sollen die Birnensorten Rote Williams Christ Birnen und die Starkismon Birnen sein.