Es ist Beerenzeit – juhui! Beeren sind gesund, fein und passen einfach immer und überall. Bitte schaut doch einfach woher die Beeren kommen – es gibt jetzt nämlich eine grosse Auswahl an lokalen Angeboten. Erdbeeren und Himbeeren sowieso und immer mehr Heidelbeeren sowie Brombeeren. Wobei es sich eigentlich gar nicht um Beeren handelt, denn die Erdbeere ist eine so genannte Sammelnussfrucht (wie die Hagebutte) und die Him- und Brombeere sind Sammelsteinfrüchte. Botanisch gesehen gehören dafür Bananen, Papayas oder Avocados zu den Beeren – alles klar? Wenn nicht gibt es viel darüber zu lesen im Netz. Aber meine Lieblingsbeere, die Heidelbeere (Blueberry) ist eine echte Beere, eine Superfoodbeere sogar. Sie soll

  • die Blutfettwerte und das Gesamtcholesterin verbessern
  • den Blutdruck normalisieren
  • die Konzentrationsfähigkeit fördern
  • Demenz entgegenwirken (Alterungsprozesse verlangsamen)
  • Diabetikern bei der Blutzuckerspiegel zu halten
  • Entzündungen wirken
  • Zellschäden minimieren
  • vor Harnwegsinfektionen schützen

Am liebsten mag ich die wilden Heidelbeeren – am allerliebsten, die selber gepflückten, am allerallerliebsten die gemeinsam mit Lou gepflückten. Das ist zwar ganz schön anstrengend, weil die so tief am Boden wachsen und meist haben wir schon alle weggefuttert, bevor wir  zu Hause ankommen. Sofern es jedoch noch ein paar übrig hat, dann in ein vollfettes griechisches Joghurt damit, für mich das allerbeste Dessert, das ich mir denken kann. Lou lässt mir meist ein paar übrig (sofern es Himbeeren zu Hause als Alternative hat). Danke Lou, I love you berry much!