Nach was hat es denn eigentlich die Mutter von Rapunzel aus dem Garten der Hexe so heftig gelüstet, dass sie nicht nur ihr Kind danach benannte, sondern sogar bereit war, es dafür herzugeben? Nach Feldsalat oder wie wir Schweizer ihn nennen: NÜSSLISALAT. Naja, mögt ihr euch nun denken, aber tatsächlich enthält der Nüsslisalat viele Vitamine, nämlich A,C,E und Magnesium, Calcium sowie Folsäure und Eisen. Rapunzels Mami scheint ein gutes Körpergefühl gehabt zu haben, hat sie doch genau gespürt, wie wichtig für das Wachstum ihres Kindes der feine Nüsslisalat aus dem Garten der Nachbarin war.

Weshalb der Nüsslisalat Nüsslisalat heisst? Ich weiss es nicht, aber Nüsse schmecken ganz gut dazu, zum Beispiel gehackte Baumnüsse. Ich mag den Salat auch lieber mit etwas Nussöl als mit Olivenöl. Am liebsten hab ich ihn mit Feigen und ein wenig Ricotta, abgeschmeckt mit ein paar Tropfen Mandelöl.

Sehr erfrischend und zum absoluten Power-Gesundheits-Salat wird der Nüsslisalat mit Granatapfelkernen.

Ich hatte immer eine mega Chnübelei, die Kerne aus dem Apfel rauszupulen, bis mir Aylin erklärt hat wie es am elegantesten geht: „Du musst einfach den Granatapfel ein wenig auf dem Küchenbrett rumrollen, dann aufschneiden und schwupps, lösen sich die Kerne ganz einfach“. Stimmt – vielen Dank Aylin!  Und Anouk zeigt euch hier grad wie das in echt aussieht.