Meditieren ist die einfachste Sache der Welt – ob im Sitzen oder Gehen oder Liegen, ganz egal. Einfach auf die Geräusche hören, die Luft spüren, den Raum wahrnehmen, vielleicht die Augen schliessen, vielleicht offen lassen und in die Ferne schauen, dem Atem zuhören. Die Gedanken kommen lassen, nicht mit ihnen in Verbindung treten, sondern sie nur betrachten und wieder weiterziehen lassen. Diskutiere nicht mit deinen Gedanken, lass sie sein, und wenn du merkst du bist aktiv am Denken, dann hör einfach wieder auf und konzentriere dich auf deinen Atem. Beginne mit ein paar Minuten, solange es dir dabei wohl ist – werte es nicht, es gibt kein „Mensch, es geht nicht, ich kann das nicht …“ Es ist wie es ist und wenn es am Anfang immer nur ein paar Sekunden sind, auch gut – du steigst ja auch nicht auf ein Snowboard und fährst den Hang hinunter. Du kannst überall meditieren, im Zug, beim Warten an der Busstation, zu Hause auf dem Küchenstuhl, im Bett, beim Spazieren, beim Essen …  Mach es einfach immer und überall wo es dir grad in den Sinn kommt und plötzlich – vielleicht nach einer Woche, vielleicht nach zwei oder drei, SCHWUPS spürst du ein Bedürfnis nach Meditation und deine „Sitzungen“ werden länger und intensiver, es ist keine Anstrengung mehr, du kannst deine Gedanken betrachten ohne mit ihnen in Kommunikation zu treten, ohne zu werten kannst du sie locker an dir vorbeiziehen lassen. Du entdeckst dich selbst von einer ganz neuen Position aus – es ist, als ob du ausserhalb von dir stehst und dich beobachtest – ein total spannender Prozess. Also so weit wollte ich eigentlich in diesem Beitrag nicht gehen. Nur etwas noch: Die kleinen Meditationseinheiten können auch ein bisschen digital detox beinhalten. Im Sinne von besser Zeit mit dir selbst, als mit dem Smartphone verplempern.

Beim Wort meditieren verdrehen noch immer viele die Augen: von kann ich nicht bis zu esoterischer Quatsch. Genau deine Meinung? Dann schau doch mal in diesen Arte Video rein

https://youtu.be/Cp5yTMdCsL8

Ich bin mir ganz sicher, bis in spätestens 10 Jahren wird Meditieren ganz selbstverständlich zum Alltag der meisten Menschen gehören. Weshalb?

Weil es uns hilft,

  • Gelassener auf Stress zu reagieren,
  • Schmerzen besser zu kontrollieren,
  • auf den eigenen Körper und seine Signale zu reagieren,
  • die Aufmerksamkeits- und Achtsamkeitsfähigkeit zu erhöhen
  • die Gesundheit zu erhalten und das Wohlbefinden zu fördern
  • unsere Kreativität umzusetzen
  • Depressionen zu mildern

Meditieren kann jeder –  die einzige Schwierigkeit dabei ist die tägliche Anwendung. Aber wenn du es mal intus hast, dann kannst du nicht mehr ohne – Glücksgefühle garantiert!